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KoPI Pressemitteilung: Kritische Stimmen deutscher Politiker zur Israel-Politik Deutschlands

Nachdem deutsche Medien bereits seit einiger Zeit zunehmend kritisch über den Umgang des Staates Israel mit den Palästinenser:innen berichten, scheint endlich auch in der deutschen Politik ein Umdenken einzusetzen:

  • In ihrem Parteitagsbeschluss vom 19.6.26 fordert die Partei Die Linke die Bundesregierung auf, sich mit ihrer Israel-Politik an die Gutachten und Urteile der beiden Haager Gerichtshöfe zu halten, von denen einer z.B. 2024 die völkerrechtswidrige israelische Besetzung von Westbank, Ostjerusalem und Gaza feststellte und von Israel deren sofortige Beendigung verlangte. Die Linke setzt sich außerdem dafür ein, „die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen und ihrer Organisationen, insbesondere der UNRWA, gegen politischen Druck und Finanzierungsentzug aktiv [zu] verteidigen.“ Ferner unterstützt sie die Genozid-Klage Südafrikas gegen Israel und fordert in diesem Zusammenhang die unverzügliche Einstellung jeder militärischen Zusammenarbeit. Nicht zuletzt stellt sich die Partei „gegen staatliche Angriffe sowie die strukturelle Unterdrückung palästinasolidarischer Positionen, etwa durch Versammlungsverbote, Polizeigewalt oder politische Einschüchterung“; denn friedlicher Protest sei ein legitimes Mittel politischer Auseinandersetzung.
  • 48 Bundestagsabgeordnete verschiedener Parteien haben auf Initiative der SPD-Abgeordneten Adis Ahmetović und Isabel Cademartori einen Brief an den israelischen Staatspräsidenten Isaac Herzog geschrieben, in dem sie sich für die unverzügliche Freilassung des palästinensischen Kinderarztes Dr. Hussam Abu Safiya und vieler anderen Ärztinnen und Ärzte einsetzen, die in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind.
  • Der Erhard-Eppler-Kreis der SPD fordert: „Deutschland darf sich nicht hinter Netanjahus Regierung stellen; und er beklagt u.a., dass Deutschland auf EU-Ebene Entscheidungen immer ausbremst, wenn es um „Handelsbeschränkungen für Waren aus den besetzten Gebieten, die teilweise Aussetzung des Assoziierungsabkommens [sowie] Sanktionen gegen gewaltbereite Siedler und einzelne Minister“ geht.

Der „Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel“ (KoPI), in dem sich bundesweit 38 Vereine und Gruppierungen zusammengefunden haben, die sich „Für ein Ende der Besatzung und für einen gerechten Frieden“ in Nahost einsetzen, begrüßt diese Schritte ausdrücklich und fordert ein grundsätzliches Überdenken der deutschen Nahost-Politik. Denn

  • die Menschen- und Völkerrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten sind seit Jahrzehnten dokumentiert;
  • die genozidale Tendenz der gegenwärtigen militärischen Aktionen der israelischen Armee im Gazastreifen wird längst auch von israelischen Juristen und Historikern als solche anerkannt;
  • das Ziel einer völkerrechtswidrigen Annexion des Westjordanlands ist aufgrund der gegenwärtig enorm zunehmenden Siedlungstätigkeit, verbunden mit ausufernder Siedlergewalt, nicht mehr zu leugnen.

Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung wirksame Maßnahmen ergreift und ihrer nach internationalem Recht bestehenden Pflicht nachkommt, sich effektiv und nachdrücklich für die Einhaltung des Völkerrechts einzusetzen.

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Solidarität mit der Jüdischen Stimme

6 February 2026

Solidarität mit der Jüdischen Stimme! Gemeinsam gegen Hetze und Verbotsdrohungen.

https://openletter.earth/de/solidaritat-mit-der-judischen-stimme-gemeinsam-gegen-hetze-und-verbotsdrohungen-14845d08

„Wir, die Unterzeichnenden, möchten klar und deutlich unsere Solidarität mit dem Verein ‚Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost‘ zum Ausdruck bringen. Immer wieder wird der Verein von deutschen Institutionen und Medien verleumdet und verfolgt, da er als jüdische Organisation unbequeme anti-zionistische Positionen vertritt und sich klar gegen die Politik Israels gegenüber den Palästinensern ausspricht. Das stört die deutsche Erzählung einer erfolgreichen Aufarbeitung des Nationalsozialismus.

Doch nicht nur der Verein selbst wird verfolgt, sondern auch Organisationen und Veranstaltungsorte, die mit ihm zusammenarbeiten. Dabei bleibt es nicht bei verbalen Attacken, sondern es gibt auch reale Konsequenzen: Dazu zählen der Entzug von Fördergeldern, die Kündigung von Räumen und die Ausladung von Referentinnen und Referenten. Die Einstufung der Jüdischen Stimme als „gesichert extremistisch“ durch den Verfassungsschutz Anfang 2025 war eine weitere Eskalationsstufe.

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SiG 160 – Globale Unruhen und Widerständegegen die US-imperiale Macht

Zum NEWSLETTER SAND IM GETRIEBE – Sig-160.pdf

Deutschsprachiger Newsletter über internationale globalisierungskritische Bewegungen (06.02.2026)
Sand im Getriebe 160
Der Newsletter „Sand im Getriebe“ ist ein Medium für Menschen, die eine Welt jenseits der
neoliberalen Globalisierung verwirklichen wollen. Er gibt Texten von Autorinnen und Autoren
unterschiedlicher Gesinnung einen gemeinsamen Ort.
Website: www.sand-im-getriebe.org / E-Mail: sand-im-getriebe@posteo.de


Vorwort des Newsletter SAND IM GETRIEGE: Stärke des Rechts oder Recht des Stärkeren?

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Aufruf und Programm zu Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz am 14.02.2026 „Stoppen wir den Rüstungswahnsinn!“

Aufruf als PDF
Programm
Online Unterstützung
Unterstützerinnen

Aufruf des Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz 2026

Demonstration und Protestkette am 14. Februar 2026 in München

Die Kriegsangst wird geschürt, jeden Tag eine neue Bedrohung: Drohnensichtungen, Sabotagemeldungen, Alarmismus – auf Basis von Falschbehauptungen statt Fakten. Ein neuer kalter Krieg wird heraufbeschworen. Alles um von sozialen Kürzungen und der endgültigen Militarisierung der Gesellschaft abzulenken. Wir sollen den Gürtel enger schnallen, am besten auf Kanonen wohnen und die Wehrpflicht schlucken.

Mit der Behauptung, Russland wolle die NATO angreifen, wird eine Aufrüstungsorgie begründet. Der abgewählte Bundestag schrieb unbegrenzte Sonderschulden ins Grundgesetz. So soll das Land „kriegstüchtig“ gemacht werden.
Das zielt auf das Führen von Angriffskriegen mit der Gefahr eines Weltkriegs. Zur Verteidigung wäre das nicht notwendig.

Die Military Balance 2025-Studie1 belegt eine zwei- bis dreifache Überlegenheit der NATO gegenüber Russland im konventionellen Bereich. Selbst die US-Geheimdienste sagen, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass Russland die NATO angreifen wolle. Die gegenteilige Behauptung ist reine Propaganda. ……. Aufruf als PDF

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24. Internationale Münchner Friedenskonferenz – Programm „Gegen den Strom der Gewalt“ – vom 13.-15.02.2026


https://friedenskonferenz.info/

13. – 15. 02: Programm „Gegen den Strom der Gewalt“

Freitag, 13. Februar 2026 | 19 – 22 Uhr

„I Refuse!“ – Weltweiter Widerstand gegen den Krieg
(Präsenz und Live-Stream) (Simultanübersetzung englisch-deutsch)

Simon David Dressler, Sofia Orr, Timofy Vaskin, Yan Kormilitsyn, Franz Nadler, Katharina Rottmayr-Czerny, Kerem Schamberger

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Samstag, 14. Februar 2026 | 19 – 22 Uhr
Zeit zu reden
Sanktionen und Boykotte als Mittel von Politik und Zivilgesellschaft
(Präsenz und Live-Stream)

Deborah Feldman, Dr. Shir Hever, Khaled El Mahmoud, Prof. Dr. Isabel Feichtner, Kristin Helberg

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Samstag, 14. Februar 2026 | 10 – 12 Uhr
Workshops
(nur in Präsenz)
Workshop 1 – Planspiel: Rüstungsexporte / Workshop 2 – Exploratives Spiel

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Sonntag, 15. Februar 2025 | 11 – 13 Uhr
Buchlesung mit Fabian Scheidler (in Präsenz) „Friedenstüchtig“
Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen

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Grönland-Konflikt: Gewaltfrei gegen die US-Aggression!

US-Präsident Donald Trump droht damit Grönland zu annektieren – so ein Kauf des Landes nicht zustande kommt. Gegen europäische Staaten, die Militär nach Grönland entsandt haben, will Trump ab Februar Strafzölle verhängen. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) fordert von der deutschen Regierung Konsequenzen auf das feindliche Gebaren des US-Präsidenten gegen Grönland.

„Der US-Präsident ist ein autoritärer Herrscher mit imperialen Bestrebungen, der sich weder an nationales US-Recht noch an internationales Recht hält“, verurteilt Ralf Buchterkichen, Bundessprecher der DFG-VK, die Politik Donald Trumps. Er fordert von der US-Regierung Abstand von ihren Annexionsplänen zu nehmen: „Die Bundesregierung muss ihr Zögern ablegen und deutliche Konsequenzen ziehen“, so Buchterkirchen. Von der Bundesregierung fordert die DFG-VK:

  • Die Schließung von US-Militärbasen in Deutschland – die Basen sind ein zunehmender Unsicherheitsfaktor, zumal Deutschland und Europa mit einer friedensfähigen Politik für ihre eigene Sicherheit sorgen können.
  • Den Abzug der US-Atomwaffen vom Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz.
  • Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland sowie Verhandlungsinitiativen für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
  • Eine Auflösung aller Kooperationen mit der US-Armee und US-Geheimdiensten – die US-Institutionen haben (etwa in Venezuela) immer wieder völkerrechtswidrige Einsätze durchgeführt und sollten daher kein Partner für Deutschland sein, das genügend andere Kooperationspartner*innen hat.
  • Kein Kauf von US-Waffen, insbesondere der in Anschaffung befindlichen F-35-Kampfjets für die Bundeswehr (bei denen zudem ein Lahmlegen aus den USA mittels eines so genannten „Kill-Switch“ nicht ausgeschlossen ist).
  • Ein Ende deutscher Rüstungsexporte an die USA, insbesondere keine Erlaubnis für Bau und Betrieb von Waffenproduktions- und Munitionsfabriken durch deutsche Unternehmen (wie etwa aktuell von Rheinmetall und Sig Sauer) in den USA.
  • Den Einsatz der Bundesregierung für einen internationalen Vertrag, der militärische Aktivitäten in der Arktis – ähnlich wie im seit 1959 bestehenden Antarktis-Vertrag – untersagt.
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2026 Mittelstreckenwaffen – Das Jahr der Entscheidung

2026 – DAS JAHR DER ENTSCHEIDUNG: ENTWEDER FRIEDEN UND SOLIDARITÄT oder Hochrüstung und KriegsvorbereitungEtwa 90.000 Unterschriften wurden bisher gesammelt und es wird weiter gesammelt! https://nie-wieder-krieg.org/berliner-appell/

Aus dem Newsletter „Bundesausschuss Friedenratschlag“: https://friedensratschlag.de/2026-appell-zum-handeln/

2026 ist ein Jahr existenzieller Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes, die uns alle angehen. 2026 sollen US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden, nur in Deutschland. Es geht um die Grundentscheidung: Entweder wir setzen uns für ein friedliches, soziales und nachhaltiges Deutschland ein oder wir rutschen ab in eine lähmende und selbstzerstörende „Kriegstüchtigkeit.

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Unterschriftenaktion: Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!

Unterzeichne jetzt den Abrüstungsappell!

Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig für Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben. Diese willkürliche Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen Bundeshaushalts, mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr!

Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Wir möchten in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.

Der Appell wurde von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi gestartet. Die Unterschriftensammlung läuft bis zu den Haushaltsverhandlungen im Herbst 2026 – dann übergeben wir die Forderungen an die Bundesregierung.

Die Unterschriftenlisten gibt es  hier zum Bestellen oder hier zum Ausdrucken, damit du selbst in deinem Umfeld sammeln kannst.

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Veranstaltungen / Termine 1. Quartal 2026 / Sammlungen von Video-, Audiovorträgen und Artikel

Termine

Veranstaltung – Bundesweite AG Globalisierung und Krieg

Terminkalender | Netzwerk Friedenskooperative

Termine: Webinare, Aktionen, Veranstaltungen – Bundesausschuss Friedensratschlag

Veranstaltungskalender – Palästina-Solidarität

Artikel, Video und Audio


Artikel: Sand-Im-Getriebe

Video: Rosa-Luxemburg-Stiftung – YouTube

Video: weltnetzTV – YouTube

Video: Friedensinitiative Nottuln e.V. – YouTube

Video: DFG-VK Bayern PazifistInnen – YouTube

Audio: Attac-Radio Kassel – Sammlung von Redeneiträgen